Touchscreen-Devices zur Produktberatung

Touchscreen-Devices sind meist tragbare Computer mit berührungsempfindlicher Oberfläche, bei denen die Steuerung nicht über die klassischen Eingabegeräte Tastatur oder Maus, sondern direkt durch Berühren oder auch Bewegen der auf dem Bildschirm angezeigten Elemente erfolgt.

Eignung von Touchscreen-Anwendungen zur Produktsuche und Produktberatung

Die Produktberatung und Produktsuche integriert sich sehr gut in Touchscreen-Anwendungen, um die Instrumente des Guided Selling und die Vorteile der Online-Beratung (übersichtliche Produktinformation und Tools zur Entscheidungsunterstützung) in den stationären Fachhandel und das mobile Shopping zu bringen. Im stationären Handel werden Touchscreen-Geräte (z.B. iPad oder andere Touchpads) als beratungsunterstützendes Tool vom Fachverkäufer eingesetzt oder in Self-Service Beratungsterminals eingebunden. Für das mobile Shopping stehen insb. Smartphones (z.B. iPhone oder Android-Geräte) zur Verfügung.

Touchscreens verbessern das Einkaufserlebnis, weil die Produkte intensiver "erfasst" und intuitiver erlebt werden. Allerdings ist zu beachten, dass die dargestellten Informationen und die Usability auf das jeweilige Endgerät und auch die Einkaufssituation angepasst werden müssen.

Was muß bei der Entwicklung von Touchscreen-Anwendungen zur Produktberatung beachtet werden?

  • Für die Beratung im Geschäft empfiehlt es sich, das Touch Interface besonders großflächig zu gestalten, da die Oberfläche aus einiger Entfernung betrachtet wird.
  • Belohnen Sie Ihre potentiellen Kunden mit einem besonderen Einkaufserlebnis dafür, dass sie Ihre Touchscreen-Anwendung nutzen: Bieten Sie Touch-Interaktionen an, wie z.B. Bild-Zoom mit Gestenbedienung oder gerätespezifische Interaktionselemente wie das Popover des iPads
  • Übernehmen Sie nicht einfach alle Elemente einer typischen Benutzerschnittstelle, die mit einer Maus bedient wird, sondern passen Sie sie auf die Besonderheiten des Touch-Systems an. Guided Selling-Systeme haben meist ein funktionsreiches User Interface z.B. mit Animationen, Drag 'n Drop und Hover-Effekten. Touchscreen-Anwendungen ermöglichen neue Formen der Eingabe, lassen aber keine Mausfunktionen wie Popups beim Hovern oder kleine interaktive Bereiche zu.
  • Überladen Sie Ihre Anwendung nicht. Touch-Geräte werden häufig unterwegs mit langsamer Netzwerkverbindung benutzt und sollten Inhalte trotzdem schnell anzeigen. Auch die Performance von Animationen und Effekten ist besonders kritisch, da Ruckeln und Verzögerungen bei Bedienung mit Fingern als besonders störend empfunden werden.

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