Suchsackgasse

Eine Suchsackgasse (englisch: search deadend) ist eine Situation in der Produktauswahl durch Trichtersuche, in der das Suchergebnis aufgrund fest definierter Abfragereihenfolgen und Auswahlmöglichkeiten im Suchprozess nur noch in die Richtung von in allen Aspekten perfekt passender Produkte variiert werden kann, die aber nicht notwendigerweise den Präferenzen und Prioritäten des potentiellen Käufers entspricht.

In die Sackgasse gerät ein Nutzer dadurch, dass weitere Auswahlmöglichkeiten basierend auf den bereits gemachten Nutzereingaben komplett ausgeblendet werden, weil übliche Such-Engines nur hart zwischen "passt" oder "passt nicht" unterscheiden können, jedoch keine graduelle Eignung kennen. Dem Nutzer ist es so nicht möglich, alle Kaufwünsche unabhängig voneinander zu formulieren. Wenn beispielsweise nach der ersten Eingabe "Sneaker" nur noch die Farben "weiß" und "blau" verfügbar sind, bleibt dem vor allem nach einem braunen "Halbschuh" suchenden Nutzer verborgen, dass es durchaus braune "Halbschuhe" gibt.

Abstrakt gesprochen sind Suchsackgassen ein sog. lokales Optimum im n-dimensionalen Raum der Produkteigenschaften. Da Kaufentscheidungen immer abwägende Entscheidungen sind, gibt es in diesem Raum immer mehrere optimale, rechnerisch jedoch nicht immer ideale, Punkte, z.B. ein günstiges Produkt in der richtigen Farbe aus einfachem Material oder ein eigentlich etwas über dem Budget liegendes Produkt in der richtigen Farbe aus hochwertigem Material.

Online-Produktberater vermeiden Suchsackgassen mittels einer Matching Engine, die alle Kaufwünsche gleichzeitig betrachtet und auch beurteilen kann. Kunden gewinnen so einen Überblick über das gesamte Produktsortiment. Falls kein Produkt alle Anforderungen erfüllt, werden passende Alternativen vorgeschlagen.


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