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Das Content-Based Filtering bilded zusammen mit dem Collaborative Filtering die technologische Basis für fast alle Recommender Systeme. Beim Content-Based Filtering (CBF) werden bestimmte, erkennbare Parameter eines Elements gemessen und mit denen anderer Elemente verglichen.
So können dem Nutzer, der sich einen Artikel im Shop ansieht, weitere Artikel mit ähnlichen Eigenschaften empfohlen werden. Die Messung der Ähnlichkeit kann beispielsweise über die Bestimmung von "Schlüsseleigenschaften" bzw. "Schlüsselbegriffen" erfolgen. Über das Zählen der Übereinstimmungen zwischen zwei Elementen bzw. der Häufigkeiten von Schlüsselbegriffen wird dann die Empfehlungs-berechnung operationalisiert. Zusätzlich können die einzelnen Parameter auch entsprechend ihrer Relevanz gewichtet werden. Der Unterschied von Content-Based Filterung zu Guided Selling ist, dass bei Content Based Filtering Produkte mit Produkten abgeglichen werden, um Ähnlichkeiten zu finden. Bei Guided Selling werden Nutzerprofile mit Produkten abgeglichen:
Nachteile des Content-Based Filterings:
Content-Based Filtering wird häufig zusammen mit Collaborative Filtering eingesetzt, um das auf Nutzungsdaten-Analyse basierende Collaborative Filtering um inhaltliche Ähnlichkeiten zwischen den Produkten anzureichern. In den nach Nutzungsdaten korrelierenden Produktvorschlägen können dann z.B. durch Content Based Filtering besonders gut passende Alternativen hervorgehoben werden. Man redet dann von hybriden Systemen aus Content-Based Filtering und Collaborative Filtering. Siehe dazu auch den Glossar-Eintrag zu Recommender-Systemen. |